Am 1. September 2026 stellte der Deutsche Mieterbund zusammen mit GKS Consult die Ergebnisse des diesjährigen Mietenreports in Berlin vor. Dabei haben die auf der Pressekonferenz veröffentlichten Befunde der Studie eine große öffentliche Resonanz erzielt, die von Zuspruch bis Kritik reicht. Hier eine Auswahl:
“Die Wohnungsfrage ist längst mehr als eine soziale Frage“, So Stefan Körzell, stellvertretender DGB-Vorsitzender. „Wenn Beschäftigte mit kleinen und mittleren Einkommen immer öfter jeden Euro zweimal umdrehen müssen, weil das Geld angesichts hoher Mieten nicht mehr für Lebensmittel oder Medikamente reicht – dann wird die Wohnungsfrage immer mehr zum Armutsrisiko.“
Caren Lay von der Linken sagt dazu „Der Mietenreport muss endlich ein Weckruf für die tatenlose Bundesregierung sein. Die stetig steigenden Wohnkosten und die Angst, die eigene Mietwohnung zu verlieren oder gar nicht erst eine zu finden, belasten breite Kreise der Bevölkerung finanziell und psychisch immer mehr.“
Der Immobilienlobbyverband Haus & Grund Schreibt dazu: „Sowohl Haus & Grund als auch der Deutsche Mieterbund warnen davor, dass die Bundesregierung die Unterstützung für Haushalte mit niedrigen Einkommen massiv kürzen will.“ Dazu sagt Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke: „Wer soziale Härten vermeiden will, muss den Betroffenen direkt helfen. Beim Wohngeld zu kürzen, wäre deshalb genau das falsche Signal.“
Auch berichteten zahlreiche Medien über die Ergebnisse des Mietenreports 2026:
„Steigende Mieten belasten viele Menschen in Deutschland. Nach einer Umfrage des Mieterbundes hat fast ein Drittel der Mieter Angst, sich den Betrag zukünftig nicht mehr leisten zu können. Gleichzeitig fehlt das Geld an anderer Stelle“, schreibt die Tagesschau.
„Laut aktuellem Mietenreport des Deutschen Mieterbunds fehlen in Deutschland rund 1,4 Millionen Wohnungen. Die Anzahl der Sozialwohnungen liegt auf Rekordtief“, heißt es bei ZDF Heute.
„Die steigenden Wohnkosten in Deutschland belasten zusehends die Mieter. In einer Umfrage des Deutschen Mieterbunds sagten 58 Prozent der Befragten, ihre Wohnkosten seien in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen“, stellt der Deutschlandfunk fest.
Die Zeit meldet: „Viele Mieterinnen und Mieter treibt die Sorge um, im Falle eines erforderlichen Umzugs keine angemessene neue Wohnung zu finden. Jeder zweite Mieter in Deutschland (50 Prozent) befürchtet, im Bedarfsfall keine bezahlbare Ersatzwohnung zu finden. Darauf weist der Deutsche Mieterbund (DMB) in seinem aktuellen «Mietenreport 2026» hin.“
„Viele Mieter in Deutschland leben in Angst, ihre Wohnung zu verlieren. Das ergibt eine Untersuchung des Deutschen Mieterbunds. Die Interessenvertreter fordern vom Bund mehrere Maßnahmen, um die Krise auf dem Immobilienmarkt zu lindern“, gibt n-tv zu bedenken.
„Ein neuer Report des Mieterbunds zeigt, wie stark Wohnkosten die Menschen inzwischen belasten. Doch um die politischen Konsequenzen gibt es Streit: Während die Linke einen bundesweiten Mietendeckel fordert, setzt die CDU auf günstigeres Bauen“, kontrastiert die Rheinische Post.
„Der Mietenreport 2026 des Deutschen Mieterbunds zeigt, dass sich die Lage durch zu wenig Wohnraum und zu hohe Mieten weiter verschärft hat. Viele Menschen fürchten, dass sie ihre Wohnung bald nicht mehr bezahlen können oder keine andere finden. Der Mieterbund warnt nun vor dadurch wachsenden Problem für den Sozialstaat“, heißt es beim MDR.
„Steigende Wohnkosten und Unsicherheit: Laut Mieterbund treibt viele Mieter die Sorge um, sie könnten ihre Wohnung verlieren. Welche Maßnahmen jetzt diskutiert werden“, berichtet das Handelsblatt.
Während die WirtschaftsWoche titelt: „Mietenreport 2026 Wohnungskrise: Angst vor Mietanstieg und Wohnungsverlust.“
„Der „Mietenreport 2026“ belegt, wie viele Menschen die Wohnkosten inzwischen überfordern. Doch der Mieterbund stellt Forderungen, die an der desaströsen Lage wenig ändern. Die Angst vor Enteignung friert Neubauprojekte ein“, spekuliert Die Welt.
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