Bericht zur Pressekonferenz „Recht haben reicht nicht.“

Am 10. September stellte Tacheles e.V. zusammen mit Sanktionsfrei, der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) und GKS Cosult ihre Expertise zum Zustand sozialrechtlicher Auseinandersetzungen 2026 vor. Die von GKS Consult und Tacheles e.V. vorgelegten Befunde der Expertise erreichten sowohl regionale, spezialisierte als auch überregionale Medien. Eine Auswahl:

„Von Januar bis Juli 2026 nahmen Widersprüche und Klagen gegen Bescheide des Jobcenters im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zu. Die Zahl gerichtlicher Eilverfahren verdoppelte sich innerhalb eines Jahres sogar. Das zeigt eine Expertise mit dem Titel „Recht haben? Reicht nicht“, die Tacheles bei der Gesellschaft für Kommunikation und Soziales in Auftrag gegeben hat und die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde“, schreibt die taz.

„Der Druck auf Menschen mit wenig Geld nimmt von mehreren Seiten zu. Das belegt auch die im Auftrag des Vereins Tacheles erarbeitete Expertise »Recht haben? Reicht nicht.« der Gesellschaft für Kommunikation & Soziales (GKS Consult). Vergangene Woche wurde sie in Berlin vorgestellt“, heißt es bei der jungen Welt.

„Immer mehr Bürger ziehen gegen Entscheidungen der Jobcenter vor Gericht. Besonders brisant: Die Zahl der sogenannten Eilverfahren hat sich innerhalb nur eines Jahres mehr als verdoppelt. Die Aussichten auf Erfolg stehen gut: Viele Bescheide müssen die Behörden nach einem Widerspruch korrigieren. Das geht aus einer Erhebung der Gesellschaft für Kommunikation und Soziales in Berlin hervor, die der Sozialverein „Tacheles“ in Auftrag gegeben hat,“ stellt die Bild fest.

Wuppertal-total meldet: „Bundesweit haben sich die gerichtlichen Eilverfahren gegen Jobcenter im ersten Halbjahr 2026 mehr als verdoppelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des Wuppertaler Vereins Tacheles, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Der Verein befasst sich seit Jahren mit sozialen und rechtlichen Fragen rund um das Bürgergeld und die Arbeit der Jobcenter.“

„Streit ums Bürgergeld: Eilanträge gegen Jobcenter legen um 125 Prozent zu“, titelt buergergeld.org

Und bei gegen-hartz.de heißt es: „Immer mehr Menschen müssen wegen Entscheidungen der Jobcenter kurzfristig die Sozialgerichte einschalten. Neue Zahlen zeigen einen außergewöhnlichen Anstieg beim gerichtlichen Eilrechtsschutz: Von Januar bis Juli 2026 wurden bundesweit rund 23.100 neue Eilverfahren im Bereich des SGB II registriert.“

Die gesamte Pressekonferenz kann hier nachverfolgt werden:



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