Kommunikation unter Druck

Öffentlichkeitsarbeit steht unter Druck. Wer öffentlich sichtbar ist, muss damit rechnen, kritisiert, vereinnahmt oder angegriffen zu werden.

Doch der größte Druck ist oft hausgemacht. Viele Organisationen stehen intern unter strukturellem Dauerstress und blockieren sich selbst.

Dieses Impulspapier zeigt, was Organisationen daran hindert, unter Druck klar zu kommunizieren.

Debatten werden härter, Aufmerksamkeit knapper, Erwartungen widersprüchlicher. Viele Organisationen investieren viel in Kommunikation und bleiben dennoch hinter eigenem Anspruch und ihren Möglichkeiten zurück.

In der öffentlichen Debatte liegt der Fokus meist auf externem Druck: Tempo, Polarisierung, Anfeindungen von Rechts, Shitstorms.

Doch die Praxis zeigt ein anderes Bild: Der größte Druck entsteht intern.

Die Auswertung einer explorativen Befragung unter Praktiker*innen aus Kommunikation, Führung und Fachbereichen zeigt:

  • Der größte Druck entsteht innerhalb der Organisation, nicht außerhalb.
  • Nicht mangelnder Mut oder persönliches Temperament sind das Problem, sondern vor allem fehlende Mandate, langwierige Abstimmungen und unklare Zuständigkeiten.
  • Interne Abstimmungen, Rollen- und Loyalitätskonflikte bremsen Kommunikation stärker als Angst vor oder konkrete externe Kritik.
  • Viele Organisationen wollen sichtbarer sein, kommunizieren aber vor allem risikoarm.
  • Unentschlossenheit ist dabei ein noch größeres Problem als Zurückhaltung und Vorsicht.
  • „Haltung“ ist kein einheitlicher Maßstab, sondern intern häufig ein – oft unbewusstes – Konfliktfeld.

Kommunikationsfähigkeit unter Druck ist vor allem eine Frage von Struktur, Führung und Entscheidungsfähigkeit in Organisationen.

Das GKS-Praxispapier #1 basiert auf einer explorativen Befragung von 75 Praktiker*innen aus Verbänden, NGOs, Verwaltung, Politik und Wirtschaft.

Es bündelt zentrale Erfahrungen aus der Praxis und ordnet diese strategisch ein als Orientierungswissen für Organisationen, die unter Druck handlungsfähig bleiben wollen.

Viele Kommunikationsprobleme sind keine Messaging-Probleme. Sie entstehen, bevor überhaupt kommuniziert wird.

Betrachtet werden u.a. folgende Themen:

  • Woher kommt unser Druck?
  • Was bremst uns konkret?
  • Wie reagieren wir typischerweise unter Druck?
  • Wie erleben wir Sichtbarkeit und Wirkung?
  • Womit begründen wir unser Handeln?

Denn die entscheidende Frage lautet nicht, ob Kommunikation unter Druck stattfindet.

Sie lautet: Wie gut sind Organisationen darauf vorbereitet?

Mit GKS Consult begleiten meine Kollegen und ich Organisationen dabei, unter Druck handlungsfähig zu bleiben, strategisch, strukturell und kommunikativ.

Das umfasst u.a.

  • Strategische Positionierung und Kommunikationsarchitektur
  • Workshops zu Rollen, Mandaten und Entscheidungsfähigkeit
  • Medientraining für Auftritte unter Druck
  • Sparring für Führungskräfte

Über GKS Consult

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Gwendolyn Stilling